Haus- und Platzordnung

Übungsbetrieb

  •  Alle Hunde, die am Übungsbetrieb teilnehmen, müssen geimpft undhaftpflichtversichert sein.
  •  Gasthunde, die länger als ein Jahr am Übungsbetrieb teilnehmen, müssen nachAblauf eines Jahres erneut Haftpflichtversicherung und Impfpass vorlegen.
  •  Beim Betreten des Vereinsgeländes sind die Hunde anzuleinen.
  • Kranke Hunde oder läufige Hündinnen dürfen nicht auf das Vereinsgelände mitgebracht werden.
  • Die oberen Boxen sind für die Hunde der Trainer und des Thekendienstes freizuhalten.
  •  Die Türen der Boxen sind immer zu schließen.
  •  Die unteren Boxen können verwendet werden. Ein Anrecht auf eine Box ist jedoch nicht gegeben. (In den Wintermonaten sind die unteren Boxen meist nicht benutzbar.)
  • Während des Übungsbetriebs sollen die Hundeführer ihre Hunde nicht vor dem Zaun miteinander spielen lassen. Es ist ferner nicht gestattet, Hunde am Zaun oder an der Grillhütte anzubinden.
  • Der Bereich um die Eingangstore zu den Plätzen und rund um die Boxen istunbedingt freizuhalten.
  • Die Übungsplätze dürfen erst nach Aufforderung durch den/die Übungsleiter/in oder andere ermächtigte Personen betreten werden.
  • Der Übungsbetrieb und dessen Ablauf unterstehen den Ausbildern. Sie bestimmen Reihenfolge, Übungseinheiten sowie Dauer der Übungen. Den Anweisungen der Ausbilder ist Folge zu leisten.
  • Bevor man am Übungsbetrieb teilnimmt, sollte der Hund Gelegenheit haben, sich zu lösen. Falls doch einmal ein Malheur auf dem Vereinsgelände passiert, ist die Hinterlassenschaft mit den dafür vorgesehenen Schaufeln zu entfernen.
  • Dafür dürfen keine Plastiktüten verwendet werden. Die Beseitigung von Hundekot in den Mülleimern ist untersagt. Zudem ist ein Betrag von 5 € in die Jugendkasse zu zahlen.
  • Nicht mehr benötigte Sportgeräte sind durch die Benutzer wegzuräumen und im Schuppen ordentlich zu verstauen.
  • Das Rauchen und das Benutzen von Handys ist auf dem Übungsplatz nicht gestattet.
  • Die Tore zu den Übungsplätzen sind nach dem Betreten/Verlassen stets zuschließen.

Arbeits- und Thekendienst

  • Jedes Mitglied – außer den in der Satzung bestimmten Ausnahmen – ist verpflichtet, 15 Arbeitsstunden im Jahr zu leisten. Die Befreiung davon muss schriftlich mit Begründung beim Vorstand eingereicht werden.
  • Thekendienste sowie Einsätze bei Turnieren und anderen Vereinsveranstaltungen gelten nicht als Arbeitsdienst.
  • Die Art des Arbeitseinsatzes bestimmt der Vorstand oder ein(e) von ihm bestimmte(r) Verantwortliche(r). Außerdem kann der Vorstand zum gegebenen Anlass (z.B. Turnieren) einen Sonderarbeitsdienst anberaumen.
  • In Absprache mit dem Platzwart kann auch an nicht dafür vorgesehenen TagenArbeitsdienst geleistet werden.Jedes Mitglied hat dafür Sorge zu tragen, dass die Anzahl seiner jeweils geleisteten Arbeitsstunden in die Arbeitslisten eingetragen wird. Der aktuelle
  • Stand dieser Liste ist bei den Mitgliederversammlungen einzusehen, um evtl. Nachträge vornehmen zu lassen.
  • Eine Liste mit den Arbeitsdienst-Terminen finden Sie unter www.vsg-hanau.deoder auf der Wandtafel.
  • Nach Beendigung eines jeden Arbeitsdienstes ist darauf zu achten, dass alle Geräte gesäubert und in die Geräteschuppen zurück gebracht werden und festgestellte Mängel oder Defekte an Werkzeugen oder Maschinen dem Platzwart oder Vorstand umgehend mitgeteilt werden.
  • Jede nicht geleistete Arbeitsstunde wird mit dem von der Jahreshauptversammlung festgelegten Betrag (zur Zeit 5 Euro) berechnet.
  • Der Wirtschaftsdienst muss von den Mitgliedern geleistet werden. Dazu wird jeweils eine Person eingeteilt (die Termine sind dem Thekendienstplan zu entnehmen). Bei Verhinderung liegt es in der Verantwortung eines jeden Mitglieds, rechtzeitig für Ersatz zusorgen. Geschieht dies nicht, ist ein Betrag von 50 € für einen versäumten Thekendienst zu zahlen.
  • Ein Leitfaden für den Thekendienst befindet sich unter dem Süßwarenregal hinter der Theke.
  • Das Betreten des Thekenbereiches und der Küche ist nur Mitgliedern gestattet. Ebenso dürfen Minderjährige nicht hinter die Theke oder in die Küche.

Sonstiges

  • Da sich die Zufahrt zu unserem Vereinsgelände im Landschaftsschutzgebiet befindet, ist dort und auf dem Vereinsgelände im Schritttempo zu fahren.
  • Besucher und Mitglieder sollen ihre Fahrzeuge auf dem Vereinsparkplatz parken.
  • Wegen der beschränkten Anzahl der Parkplätze sollen die Fahrzeuge möglichst platzsparend geparkt werden.
  • Das Parken auf dem Vereinsgelände erfolgt auf eigene Gefahr.
  • Das Vereinsgelände ist sauber und das Müllaufkommen so gering wie möglich zu halten, da die städt. Müllabfuhr unser Gelände nicht anfahren kann.
  • Der Verzehr von mitgebrachten Speisen und Getränken ist nicht gestattet, da der Verein auf die Einnahmen des Vereinsheimes angewiesen ist.
  • Der Zutritt in das Vereinsheim ist für Hunde nur in Ausnahmefällen (z.B. bei Verletzungen etc.) erlaubt. Ausgenommen hiervon sind Junghunde bis zu einem Alter von 5 Monaten.
  • Kinder dürfen nur unter Aufsicht die Übungsplätze betreten. Es gilt die Aufsichtspflicht des Erziehungsberechtigten. Eltern haften für ihre Kinder.
  • Nimmt ein Mitglied an einem Ausbilderlehrgang teil, verpflichtet es sich, für ein Jahr als Ausbilder im Verein tätig zu sein. Ansonsten müssen dem Verein die Kosten zurückerstattet werden.

Hanau, im September 2012
Der Vorstand

Grundlagentraining

Beim Grundlagentraining werden die Basics für die weiteren Sportarten im Hundesport gelegt. Hier ist das Ziel Hund und Hundeführer für den Sport mit dem Hund zu qualifizieren. Ziel des Grundlagentrainings ist, das bei Fuß gehen, Sitz, Platz und weitere grundlegende Kommandos. Für das Grundlagentraining ist ein motiviertes, gesundes und leistungsbereites Hund- und Hundeführerteam Voraussetzung.
Das Grundlagenrtraining findet in kleinen Gruppen statt. Mit kleinen Übungen wird der Hund motiviert und trainiert. Sie werden merken, wie sich die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Hund verstärkt und wie gerne Ihr Hund mit Ihnen arbeitet. Ein bisschen Theorie gehört natürlich auch dazu.
Wir geben Ihnen auch gerne Hilfestellung in Bezug auf Ernährung, Impfung, Versicherung und vieles mehr.
Der VSG Hanau ist Mitglied im dhv (Deutscher Hundesportverband) und im HSVRM (Hundesport Verband Rhein Main). Unsere Trainer werden regelmäßig in Seminaren und Kursen des dhv und des HSVRM geschult. Mit über 20 jähriger Erfahrung unserer Trainer und Ausbildungsleiter ist es stets unser Ziel zufriedene Hunde und Hundebesitzer auszubilden.
Da wir ein gemeinnütziger Verein sind, stehen bei uns finanzielle Interessen nicht im Vordergrund. In erster Linie ist der VSG Hanau ein Sportverein. Zielsetztung des Grundlagentrainings ist die Teilnahme an den verschiedenen Sportangeboten im VSG Hanau und das erfolgreiche bestehen der Belgleithundeprüfung des HSVRM und des VDH.
Wir legen viel wert auf ein gutes Miteinander und ein abwechslungsreiches Vereinsleben mit vielen verschiedenen Veranstaltungen. Besuchen Sie uns doch einfach mal und nehmen Sie an einem Probetraining teil. Wir freuen uns auf Sie.

Agility

Agility – heißt übersetzt Wendigkeit, Flinkheit – und ist eine Hundesportart bei der es darum geht eine Hindernisserie,
auch Parcours genannt,  fehlerfrei und möglichst schnell zu bewältigen, das heißt Hundeführer und Hund durchlaufen
gemeinsam – als Team – den Parcours. Dabei muss der Hund die Hindernisse überwinden – der Hundeführer  führt
den Hund durch den Parcours, zeigt ihm die Reihenfolge der Hindernisse.

Ursprünglich stammt Agility aus England und kam in den 80er Jahren auch nach Deutschland. Heute gehört Agility
zu den weltweit etablierten, modernen Hundesportarten. Viele Vereine betreiben Agility und bieten es als Sportart an.
Es gibt viele Turniere bei denen die Teams, in Einzel- oder Mannschaftswettkämpfen, ihr Können unter Beweis stellen
können und sich bei Erfolg für höhere Klassen und Meisterschaften qualifizieren. Von Vereinsmeisterschaften über
regionale Titel gibt es jährlich deutsche und europäische Meisterschaften und als Höhepunkt die Weltmeisterschaft.

Eine Meisterschaft oder ein Titel muss aber nicht unbedingt Ziel des Agility werden. Ihr Hund lernt während desTrainings auf Sie und  vor allem auf Ihre Körpersprache zu achten. Bei fast keinem Hundesport ist die Kommunikation zwischen Hund und Hundeführer stärkerals beim Agility. Dies wirkt sich natürlich auch auf die gesamte Beziehung zu Ihrem Hund aus. Die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Hund steigt mit jedem Trainingserfolg auch außerhalb der Übung.

Wie bei allen angebotenen Sportarten im VSG Hanau findet das Training in kleinen Schritten statt, so das Erfolgund Spaß nicht zu kurz kommen. Wir beschäftigen die Hunde damit sinnvoll und trainieren das Team Mensch-Hund. Gehorsam und Führigkeit sind dabei ebenso wichtig wie Schnelligkeit, Sprungkraft und Ausdauer. Wenn Mensch und Hund optimal aufeinander abgestimmt sind, miteinander harmonieren und gelernt haben, in den immer wechselnden Parcours, clever die optimale Linie zu laufen, dann sind wir unserem Ziel ein Stück näher. Das Training wird auf die unterschiedlichen Teams in Gruppen abgestimmt. 

Im Gegensatz zum Turnierhundesport, ist der Parcours beim Agility nicht in einer strengen Prüfungsordnung festgehalten, sondern Trainer bzw. Richter geben den Verlauf der Hindernisse vor. Der Hund hat somit nicht die Möglichkeit den Parcours „auswendig“ zu lernen. Die Herausforderung von immer neuen Abfolgen macht Agility zu einer spannenden und abwechslungsreichen Sportart, in dem nicht nur Hundeführer, sondern auch Ihr Hund vor geistige und körperliche Herausforderung gestellt wird. Hier kommt es auf Koordination, Reaktion und Kommunikation an.

Obedience

Obedience hat seinen Ursprung in England. Voraussetzung für diese Sportart ist ein harmonisches Mensch – Hund Team. Neben dem Gehorsam des Hundes geht es im Obedience auch um die Sozialverträglichkeit des Hundes mit anderen Hunden und Menschen.
Im Gegensatz zu anderen Prüfungen im Hundesport gibt es in der Obedience Prüfung eine Ringstewart der den Wettkampf auf dem Platz anweist und dem Prüfling durch die Prüfung leitet. Dies ist notwendig, da es bei der Obedience Prüfung kein zu laufendes Schema gibt, wie es zum Beispiel bei der Unterordnung im Vierkamp des Turnierhundesports ist. Der Wettkampfleiter legt gemeinsam mit dem Leistungsrichter das Laufschema für die Leinenführigkeit und die Freifolge sowie den gesamten Ablauf der Prüfung fest. Somit erfährt der Hundeführer erst zu Beginn der Prüfung die Abfolge der zu erbringenden Leistung.
Bei Obedience muss das Mensch-Hund-Team die Übungen sehr präzise ausführen. Diese Harmonie erreicht man nur, wenn der Hund seinem Menschen vertraut und Spaß an der gemeinsamen Arbeit hat. In den Klassen Beginner, 1 und 2 wird der „Umgang Mensch-Hund“ als eigene Übung gewertet, bei der es auf die freudige Arbeit des Hunds sowie die gute Verständigung zwischen Hund und Hundeführer ankommt. In Klasse 3 gibt es keine derartige Übung; stattdessen geht die Form der Ausführung einzelner Übungen direkt in deren Wertung ein.
Folgende Übungen müssen z. Bsp. In der Klasse 3 gezeigt werden:

2 Minuten sitzen ohne Sichtkontakt
4 Minuten liegen ohne Sichtkontakt
Freifolge
Stehen, Sitzen und Platz aus der Bewegung
Abrufen mit Stehen und Platz
Voraussenden mit Richtungsanweisung
Apportieren mit Richtungsanweisung
Metallapport über die Hürde
Geruchsunterscheidung aus 6 Gegenständen
Kontrolle auf Distanz

Quelle: wikipedia